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Ralf Paschold fährt Windpark im Standgas

Je tiefer wir in das Thema Windpark Reinhardswald eindringen, umso offensichtlicher wird das miese Spiel, dass hier dem Reinhardswald zuteil wird.

Projektplaner, Umsetzer und Macher Ralf Paschold, Inh. des IRE-Windkraftkontors wird nach unserem Kenntnisstand den Reinhardswald mit einem Windpark zerstören, der im Standgas betrieben wird. Wir setzen große Fragezeichen an Kompetenz und Vermögen der Planer.

Interessant ist auch, dass die Büroadresse des IRE-Windkraftkontors in Grebenstein einhergeht mit der Adressangabe der UKA-Gruppe für einige Ihrer Mitarbeiter und Projektierer wiederum in Grebenstein, Über dem Maibach 2. Die UKA-Gruppe sieht einen Ihrer Kompetenzbereich im Aufbau von Windparks in Waldgebieten. Zitat „UKA – Wir sind Experten für Windenergie im Wald„. Das aber nur nebenbei bemerkt.

Der für den Windpark Reinhardswald vorgesehen Typ Windkraftanlage lautet Vestas V150-5.6 MW. Nirgendwo in Deutschland würden größere Windenergieanlagen stehen. Laut Spezifikation der Firma Vestas geht der Anlagentyp bei 3m/s Windgeschwindigkeit in Betrieb. Im Reinhardswald liegen laut Deutschem Wetterdienst im Jahresmittel maximal 5-6 m/s vor. Die vom Hersteller publizierte Leistungskurve beginnt erst bei 6m/s und zeigt hier eine jährliche Produktionsrate von 14 GWh. Offensichtlich ist auch das der Erwartungshorizont von Paschold, der in einem HNA Artikel vom 17.05.2019 angibt, dass der Windpark mit 20 Anlagen pro Jahr 315 Millionen kWh Strom produzieren wird. 315 Millionen kWh entsprechen 315 GWh, dividiert durch die 20 Anlagen macht 15,75 GWh pro Anlage.

Steht die Vestas V150-5.6 MW jedoch in einem Gebiet mit einer jährliches durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 9 m/s, drück das System rund 27 GWh in das Netz. Also fast doppelt so viel!

Damit werden für die Systeme, die für den Reinhardswald geplant sind, viele 100 Tonnen an Rohstoffen zu einem System unter nicht unerheblichen Energieansatz verarbeitet und veredelt, welches im Anschluss nur die Hälfte seine Leistungsvermögens über seine Lebenszeit ausprägen darf. Das ist gegen jeden Sachverstand. Das hat nichts mit Umweltschutz und Energiewende zu tun. Das ist Business.