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Blog Genehmigungsverfahren

Offenlegung der Antragsunterlagen

Die Antragsunterlagen zum geplanten Bau von 18 Windkraftanlagen auf den Windvorrangflächen KS04a und KS04b gemäß dem Teilregionalplan Energie Nordhessen sind im Rahmen der Offenlegung vom 07. September 2020 bis 06. Oktober 2020 einsehbar (siehe Artikel HNA vom 03. September 2020: Pläne zu Windpark im Reinhardswald sind ab Montag einsehbar)

Link: Regierungspräsidium Kassel – Öffentliche Bekanntmachung

Download (offizielle Quelle RP): Antragsunterlagen

Bis zum 06. November 2020 können schriftliche Stellungnahmen und Einwendungen durch Jedermann beim Regierungspräsidium eingereicht werden. Nutzen Sie die Chance!

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Blog Naturschutz

Rasen mähen kann jeder

Vor dem zurück liegenden heißen Sommerwochenende mit Temperaturen von über 30°C hat Waldexperte Peter Wohlleben in seiner Instagram Story dafür plädiert, den Rasen nicht zu kurz zu schneiden.

Jeder Hobby- und Profigärtner ist sofort im Bilde: ein zu kurz gemähter Rasen verbrennt in der heißen Sommersonne und wird zur staubigen Wüste.

Wohlleben erklärt die Zusammenhänge: ein höher stehender Rasen speichert in der Nacht mehr Feuchtigkeit, kühle Luft hält sich stabiler im hohen Grün und die langen Halme spenden am Tag eine Menge Schatten, um den Boden vor Austrocknung zu schützen. Ist auch alles klar, kaum jemand hätte diese Erklärung benötigt.

Vergisst nur jeder, wenn es um den Wald geht. Dieser ist auch nur eine Art „Rasen“ auf der Erdoberfläche. Nur eben ein bisschen höher. Erfüllt aber die gleiche Funktion: feuchtes Klima halten, die Oberfläche vor Austrocknung schützen und Schatten spenden.

Die breiten Schneisen für die Zuwegungen, die notwendigen Flächen für den Aufbau und Betrieb von Windkraftanlagen wie auch deren vertikale Verwirbelung der unteren Luftschichten bilden große Einfallstore für Wärme, Austrocknung und Sturmschäden. Somit wird der Wald ganz unmittelbar durch die Nutzung als Windpark geschwächt und geschädigt. Kommen weitere Aspekte wie Schädlinge oder fehlender Niederschlag hinzu, sind Verluste intakter Waldstruktur die Folge.

Windkraftanlagen im Walden schwächen und schädigen diesen vom ersten Tag an.

Der gebetsmühlenartig wiederholte Zusammenhang, dass die reduzierten CO2 Emissionen durch den Einsatz von Windkraftanlagen das Klima und den Wald retten, greift erst nach über 100 Jahren, wie Studien belegen (siehe „Dürre im Wald„).

Wir brauchen den Wald! Jetzt! Als Klimaschützer!

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Blog Politik

Wald bleibt Wald

Die Berichterstattung in den Medien geht kuriose Wege. In Bild und Text wird ein durch Borkenkäfer und Windbruch geschädigter Reinhardswald in die Köpfe der Menschen transportiert, dessen Wert derart erniedrigt scheinen soll, dass sich der Bau von mehreren Windparks im Reinhardswald im Handumdrehen rechtfertigen lässt.

Beides ist falsch. Es ist falsch, dass der Reinhardswald einer Wüste gleich seinem Baumbestand entledigt ist und es ist falsch, dass ein wie auch immer gearteter Zustand des Waldes eine Bebauung mit Windparks zulässt. Wald bleibt Wald.

In Artikeln wie „Der Reinhardswald ist keine Wüste„, „Märchenwald Reinhardswald“ oder „Geplanter Standort der WKA 11“ zeigen wir den Reinhardswald in seiner Beständigkeit im Sommer 2020.

Wir konnten Schützer und Botschafter des Reinhardswaldes wie

Harald Wegener (Bürgermeister Hann. Münden),
Fred Dettmar (Bürgermeister Reinhardshagen),
Bernhard Klug (Bürgermeister Trendelburg a.D. und Landesvorsitzender Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen e.V.)
Hermann-Josef Rapp (stellv. Forstamtsleiter Forstamt Reinhardshagen a.D. oder auch bekannt als „Die Stimme des Reinhardswaldes“)

Die Freie Wähler-Fraktion des Landkreis Kassel mit ihrer Fraktionsvorsitzenden
Dr. Bärbel Mlasowsky (Zierenberg)
Albert Kauffeld (stellv. Bürgermeister Reinhardshagen)
Bruno Leck (Schauenburg)
Irmgard Croll (Calden)
Gerhard Niemeyer (FWG Trendelburg)

gewinnen, um an verschiedenen geplanten Windkraftanlagenstandorten aufzuzeigen, dass der Reinhardswald regenerationsstark, lebhaft und kraftvoll ist.

Harald Wegener am geplanten Standort der WKA 15

„Bürgermeister Harald Wegener, Hann. Münden, sieht sich einer Wertegemeinschaft zugehörig, um die so wichtigen Naherholungsfunktionen des gesamten Reinhardswaldes zu erhalten. Dazu ist er bereit, die Nachbarn seiner Kommune zu unterstützen, weil Naturschutz keine Grenzen kennt. Einziges Ziel muss die nachhaltige Aufforstung unserer Wälder sein, die nach Stürmen, Dürre und Käferbefall gelitten haben.
Eine finanzielle Ausbeutung des Waldes steht diesem Ziel entgegen und muss mit Nachdruck verhindert werden.“

Harald Wegener, Bürgermeister Hann. Münden

Fred Dettmar am geplanten Standort der WKA 20

„Der Wald leidet, aber lebt und er braucht unsere Hilfe nicht unbedingt.

Naturverjüngung schafft er alleine, Wiederaufforstung ist unsere Aufgabe.

Was er definitiv nicht braucht ist die zusätzliche Belastung und Versiegelung durch Windräder und Zufahrtsstraßen.

Gemeinsam dagegen – für unseren Wald

Fred Dettmar, Bürgermeister Reinhardshagen

Bernhard Klug am geplanten Standort der WKA 19

„Es ist höchste Zeit, den Wald nicht als Spielwiese für Windkraft zu betrachten. Seine Funktion als CO² Speicher ist überlebenswichtig für uns.
Deshalb ist eine gut durchdachte Aufforstung von Brachflächen mit klimaverträglichen Bäumen wesentlich wirksamer als es eine Windenergieanlage jemals sein kann!“

Bernhard Klug, Bürgermeister a.D.
Landesvorsitzender Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Hessen e.V. (SDW Hessen)

Hermann Josef Rapp am Wanderparkplatz Forstscheid (kein WKA Standort)

„Der Reinhardswald hat durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer schwerste Schäden erlitten.
Er braucht nun Sachverstand, Investitionen und Ruhe, um wieder die volle Leistungskraft zum Wohle aller Bürger zu erlangen und keine neuen Wunden durch den Bau riesiger Windräder.“

Hermann-Josef Rapp, stellv. Forstamtsleiter Forstamt Reinhardshagen a.D. oder auch bekannt als „Die Stimme des Reinhardswaldes“

FW-Kreistagsfraktion mit Gerhard Niemeyer von der FWG Trendelburg am geplanten Standort der WKA 11

„Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler die schon seit Jahren im Kreistag aber auch außerhalb gegen die Zerstörung des Reinhardswaldes kämpft hat sich unter sachkundiger Führung von Karsten Leineke ein Bild vor Ort einer geplanten Windkraftanlage gemacht.
Sie fühlt sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass sich der Wald auch nach Windwurf und Borkenkäferbefall wieder regeneriert.
Es wäre nicht wieder gutzumachen, würde dieses „Schatzhaus der Europäischen Wälder „ durch große Windkraftanlagen mit entsprechenden Zuwegungen zerstört.
Auch wurde klar angesprochen, dass die geplanten Anlagen auf dem Hahneberg/Langenberg nur der Anfang der Zerstörung des größten zusammenhängenden hessischen Waldgebietes wäre.
Völliges Unverständnis haben die Freie Wähler, die sich nur dem Bürgerwillen verpflichtet fühlen, dass regionale Parteivertreter bereit sind den Lebens-und Naturraum der Menschen, die ihnen ein Mandat auf Zeit gegeben haben, so nachhaltig zu zerstören.“

Bruno Leck, Gerhard Niemeyer, Albert Kauffeld, Bärbel Mlasowsky, Irmgard Croll, FWG Fraktion Kreistag und Trendelburg
Sonja Erler und Karsten Leineke am Standort WKA 13

Sonja Erler und Karsten Leineke von „Windpark Reinhardswald – dagegen!“ am geplanten Standort der WKA 13

„Der Reinhardswald ist kein zerstörtes Areal, welches bedenkenlos wirtschaftlichen Interessen zugeführt werden darf.
Der Reinhardswald lebt, der Reinhardswald blüht und der Reinhardswald ist nach wie vor eines der wertvollsten und potentialreichsten Waldgebiete Deutschlands für Pflanzen, für Tiere und den Menschen.
Starke Bündnisse und starken Stimmen sind gefragt, um alle an der Umsetzung möglicher Windparks beteiligte Menschen umzustimmen und zur Besonnenheit wie zur Wertschätzung der Region und der Natur zu führen.“

Sonja Erler und Karsten Leineke
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Blog WKA Standorte

Windpark Reinhardswald – geplanter Standort der Windkraftanlage 11

In diesem Video zeigen wir den geplanten Standort der Windkraftanlage 11. Die Koordinaten aller geplanten Windkraftanlagen sind über diesen Link zu finden.

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Blog Naturschutz

Märchenwald Reinhardswald

Text von Hermann-Josef Rapp (Die Stimme des Reinhardswaldes)

Märchenwald Reinhardswald

Bei der Diskussion über den emotionalen Wert des Reinhardswaldes im Sinne eines Märchenwaldes wird häufig diese Wertung auf das NSG und FFH-Gebiet „Urwald Sababurg“ reduziert.

Diese Betrachtung ist falsch.

Der „Urwald Sababurg“ mit seiner Größe von 92 Hektar gilt zwar als bekanntestes Waldstück Deutschlands, wird jährlich von einer steigenden Besucherzahl frequentiert, die sich dem sechsstelligen Bereich nähert und zieht unzählige Naturfotografen aus mehreren Ländern an.

Das, was man dort sehen und erleben kann, wird häufig als märchenhaft beschrieben und hat auch schon mehrfach als Drehort für Märchenfilme gedient.

Die Einstufung des Reinhardswaldes als „märchenhaft“ bezieht sich aber auf die Gesamtfläche von rund 200 qkm und verfügt über eine Fülle von Orten und Requisiten, die insgesamt die Bezeichnung „Märchenwald“ untermauern. Drehorte entsprechender Filme befinden sich auf die Gesamtfläche verteilt.

Dazu gehören die Fließ- und Stillgewässer, also naturbelassene Bachläufe (z. B. Holzape, Lempe, Olbe, Hemel, Ahle, Rattbach, Elsterbach), Teiche aus dem 16. Jahrhundert (z. B. Keßpfuhler Teich, Hinterkampteich, Mühlstädter Teich, Wilde Teiche) und neuere Teichanlagen (z. B. Finkenteich, Lägerteiche, Alaunteich).

Charakteristisch sind auch die kilometerlangen Eichenalleen, die besonders ausgeprägt in Beberbeck zu bewundern sind, aber auch die Hochfläche des Reinhardswaldes durchziehen.

Die großflächigen Huteeichenwälder aus der Zeit der Waldweide und Schweinemast im Wald sind ein weiteres Markenzeichen des Reinhardswaldes. Assoziationen zur Märchenwelt lassen sich hier schnell herstellen.

Und dazu gehören auch die riesigen Adlerfarndominanzflächen, die die Märchenwelt mit einem hohen Wildnisfaktor verbinden.

Die Ausweisung weiter Teile des Waldgebietes als Kernflächen, die den Urwald von morgen darstellen sollen, liefert jetzt schon märchenhafte Waldbilder.

Überdurchschnittlich hohe Totholzvorräte bieten hervorragende Kulissen für märchenwaldtaugliche Inszenierungen.

Und immer wieder lassen sich alte Holzhütten im Wald in „Hexenhäuschen“ für Fotografen und Filmer verwandeln. Das Dornröschenschloss Sababurg führt unangefochten die Rangliste der Märchenschlösser an.

Außergewöhnlich ist auch die Gelegenheit, hier vielen Elementen aus Flora und Fauna zu begegnen, die einen Bezug zur Märchenwelt aufbauen können. Dazu zählen das Rotwild, besonders die weißen Hirsche, Wildschweine, Rehe, Wildkatze und Füchse. Nicht ohne Grund konnte hier Günther Schumann elf Jahre lang seinen Kontakt mit der Fuchsfähe Feline und deren Nachwuchs aufrecht erhalten.

In der Luft hört und sieht man zahlreiche Kolkraben, Milane, Bussarde, Schwarzstörche, Eulen und Spechte.

Am Wegesrand erkennt man großflächig den Fingerhut und das Pfeifengras, Steinpilze und Pfifferlinge fühlen sich hier wohl.

Ein wichtiges Element für die Bewertung als Märchenwald ist seine weitgehend unzerschnittene Großflächigkeit in Verbindung mit der geringen Lärmbelastung. Das ist selten geworden in unserer Republik.

Was soll das bedeuten?

Der Reinhardswald ist ein Naturraum der besonderen Art. Einige seiner Kernelemente lassen sich sachlich und fundiert wissenschaftlich beschreiben. Es gibt aber auch Aspekte, die in die Gefühlswelt des Individuums wirken, der persönlichen Betrachtung des Einzelnen unterliegen. Und dazu gehört die Assoziation zur Märchenwelt und dem Reich der Phantasie.

In mehreren Kursen der vhs-Kassel ist diese Seite des Reinhardswaldes interpretiert und vorgestellt worden. Die Exkursionen dazu waren jeweils überzeugend.

Wenn also mitten in diesen Landschaftsraum 20 Windräder ungeheurer Größe errichtet werden, ist es einerlei, ob das im „Urwald“ selbst, an seinem Rand oder in fünf Kilometer Entfernung geschieht.

Das hochwertige Produkt „Märchenwald Reinhardswald“ wird dann so oder so in seiner Substanz zerstört.

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Blog Unseriös

Unseriös: Sauber bleiben, Freunde der Windkraft

Da sind die nächsten heimlichen und anonymen Windkraftbefürworter.

Warum muss man sich eigentliche verstecken, wenn die WKAs im Wald eine so unfassbar gute Idee sind? „energiewende-rocken.org“ hat schon gezeigt wie es geht: die Facebook Info ist leer, kein Impressum und auf der Webseite steht in der Datenschutzbestimmung und dem Impressum ein „Klaus Müller“. Ohne Adressangabe. „Max Mustermann“ wäre auch ein guter Eintrag gewesen.
Pro Energiewende #Windkraft Reinhardswald“ macht es nun nach: keine Info, keine Name, keine Adresse, völlig anonym und einer der größten Fehler ist bereits fest im Namen verankert: es geht nicht um eine „Energiewende“, es geht maximal um eine Stromwende sehr geehrte Damen und Herren von „Pro Energiewende #Windkraft Reinhardswald“!

Das ist ein großer Unterschied liebe Freunde der Windkraft. Bei genauerer Betracht würde man noch darauf kommen, dass es nicht mal um eine Stromwende geht sondern um eine Renditeerwartung unter Ausnutzung von Förderkonditionen und Subventionsgeldern. Aber so tief wollen wir hier gar nicht einsteigen.

Da schreibt ihr nun, dass ihr die Guten, die Fairen, die mit dem klaren Blick seid. So ist in eurem ersten Facebook-Beitrag folgendes zu lesen:

„Hallo liebe Freunde der erneuerbaren Energien / Windkraft.
Die Seite wurde ins Leben gerufen, um eine Plattform für alle pro eingestellten Mitbürger der Nordhessischen Region / Südniedersächsischen Region anzubieten.
Demnächst gibt es mehr Informationen über erneuerbare Energien, Klimawandel und auch die Windkraft im Reinhardswald! Ihr könnt diese Seite gerne teilen, empfehlen etc.!. Alles natürlich aus seriösen Quellen. Ohne Stimmungsmache und Verunglimpfungen von Personen! Davon gibt es schon genug! Ihr seid eingeladen worden um euch evtl. zu beteiligen oder euch einfach zu informieren!
Danke für euer Interesse und euer LIKE!“

„Ohne Stimmungsmache und Verunglimpfungen von Personen“. So so.

Diese Idee geht bereits im vierten Artikel gründlich in die Hose. Hier ist Projektierer Ralf Paschold auf einer Windbruchfläche (HNA Artikel vom 03.07.2020) zu sehen. Suggeriert wird, dass der ganze Reinhardswald derart geschädigt ist und ein Zubau mit zunächst 18 später mit bis zu 70 Windkraftanlagen keine zusätzliche Belastung für den Wald ist. Das ist falsch!

Nochmals vier Artikel weiter wird ein „correctiv.org“-Beitrag mit dem Aufmacher „…wie die Gegner der Erneuerbaren Energien z.B. im Reinhardswald mit falschen Bildern und Inhalten Menschen in die Irre führen wollen und Ängste schüren!“ geteilt.

„Ohne Stimmungsmache und Verunglimpfungen von Personen“. So so.

Ich glaube, so wird das nichts, liebe anonyme Gruppe von „Pro Energiewende #Windkraft Reinhardswald“.

Wir werden weiter die Finger in die Wunden legen.

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Blog Naturschutz

Der Reinhardswald ist keine Wüste

Der Reinhardswald ist keine durch den Borkenkäfer und Windbruch geschaffene Wüste, die dem Bau von Windparks dienlich ist!
Der Reinhardswald braucht „Aufforstung mit klugem Sachverstand“, wie Pfarrer Christian Trappe aus Lippoldsberg in seiner Rede anlässlich der Demo in Trendelburg ausführte.

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Blog Demo

Demo Impressionen: Gemeinsam sind wir nicht zu stoppen

„Gemeinsam sind wir nicht zu stoppen“ könnte eine Überschrift der Demo vom 02.07.2020 in Trendelburg vor der Kulturhalle anlässlich der Stadtverordnetenversammlung sein.

Das Netzwerk des Widerstandes gegen den Windpark Reinhardswald aus den Initiativen „Windpark-Reinhardswald – dagegen!“ , „Rettet den Reinhardswald“ , „Bürgerinitiative Pro Reinhardswald“ , „Bürgerinitiative Oberweser-Bramwald“ , „Bürgerinitiative Hoher Berg“ und „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Hessen“ , der „Freien Wahlgemeinschaft Trendelburg“ wie auch allen anderen Helfern und Netzwerkern hat zu diesem kraftvollen Ausdruck in der Öffentlichkeit geführt, der zeigt, dass der Reinhardswald, das „Schatzhaus der europäischen Wälder“, kein Ort für Windparks und kein Ort für eine verfehlte Energiepolitik ist.
Ein besonderer Dank geht darüber hinaus an unsere Redner Hermann-Josef Rapp (die Stimme des Reinhardswaldes), den ehemaligen Bürgermeister Trendelburgs Bernhard Klug sowie den Pfarrer der Gemeinde Lippoldsberg Christian Trappe.

(Anmerkung der Redaktion: Aufzählungen von Unterstützen und Helfern sind ein heißes Eisen. So schnell vergisst man wichtige Pole. Sollte sich jemand unberücksichtigt fühlen, bitte eine Info an info@windpark-reinhardswald-dagegen.de )

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Blog Demo

Demo in Trendelburg, 02.07.2020

  • Gegen die geplante Bürgschaftserhöhung
  • Gegen den Verbleib Trendelburgs in der Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG
  • Gegen den Windpark im Reinhardswald

Am 02.07.2020 um 20:00 Uhr ist Stadtverordnetenversammlung in Trendelburg (Beginn der Demo ist 19:00 Uhr!).

Die Abgeordneten von SPD und CDU werden in dieser Sitzung für eine Bürgschaftserhöhung im Rahmen erweiterter Darlehen zur Finanzierung des Windparks im Reinhardswald stimmen.

Der Verbleib der bislang in die Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG hinein gegebenen Gelder ist völlig unklar ebenso wie die geplante Nutzung des nun zur Diskussion stehenden Nachschlags.

Das Windpark Projekt wird zum Fass ohne Boden.

Trendelburg muss der Windpark Reinhardswald GmbH den Rücken kehren und ein klares Zeichen setzen, dass die Gemeinde Trendelburg weder ein Spielball des windigen Projektierers Ralfs Pascholds noch der der Betreiberorganisation insgesamt ist.

Raus aus dem Projekt, rein in ein Bündnis aller Kommunen, die für den Schutz des Waldes, für den Schutz unserer Landschaft und für den Schutz von Werten und Tourismus steht.

  • Veranstalter: „Windpark Reinhardswald – dagegen!“
  • Ort: vor der Kulturhalle in Trendelburg (Bürgermeister-Franz-Witzel-Straße 6, 34388 Trendelburg)
  • Datum: 02.07.2020
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Corona: Alle aktuellen Bedingungen werden eingehalten. Abstand halten und Mundschutz nicht vergessen!
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Blog Unseriös

Unseriös: Hans-Jürgen Baumann (SPD) & Co im Blindflug

In der öffentlichen Haupt- und Finanzausschusssitzung am 23.06.2020 der Gemeinde Trendelburg im Bürgerhaus Stammen stimmen SPD (Hans-Jürgen Baumann, Gerhard Stenda, Diana Hartgen) und CDU (Werner Gerland, Henning Albrecht) ohne Grundlage und detaillierte Informationen für eine Bürgschaftserhöhung im Rahmen der Mitgliedschaft der Gemeinde Trendelburg in der Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG mit dem Ziel, 18 Windkraftanlagen im Reinhardswald zu errichten.

Seitens der Betreibergesellschaft liegen keine Auskünfte zum Verbleib der schon investierten Gelder wie auch keine Aufstellung der geplanten Verwendung des Nachschlags vor.

Trotz deutlicher Hinweise seitens Bürgermeister Martin Lange auf diesen unhaltbaren Zustand stimmen die genannten Mitglieder im Blindflug für die neuen Maßnahmen und führen alle Einwohner der Gemeinde Trendelburg ins Risiko.

Die Gemeinden Grebenstein und Immenhausen haben sich zwischenzeitlich ebenso hemdsärmelig für eine Bürgschaftserhöhung entschieden.

Bei jeder Bewilligung einer Rutsche für den Kinderspielplatz hätte es mehr Nachfragen gegeben. MitarbeiterInnen aus Sozialstation und Kindergarten haben sich in den Turbulenzen von Corona flexibel organisiert und sich im Rahmen von neuen Arbeitsmodellen oder über Kurzarbeit-Programme mit finanziellen Einschnitten arrangieren müssen.

Die Windkraftprojektierer aber werden ohne Sicht finanziell hofiert. Unfassbar!

Einziger Lichtblick bleibt die FWG (Gerhard Niemeyer, Dirk Jordan), die immer wieder betont, dass das Millionenprojekt maximale Transparenz benötigt, die bislang wie auch eine Zustimmungsfähigkeit nicht im geringsten gegeben ist.

Im März sind Kommunalwahlen in Trendelburg. Wählen Sie weise.